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Multimodale SEO: Bilder, Alt-Texte & Captions für KI-Assistenten

Multimodale SEO: Bilder, Alt-Texte & Captions für KI-Assistenten

Multimodale SEO: Bilder, Alt-Texte & Captions für KI-Assistenten

Donnerstag, 11:20 Uhr: Die dritte Anfrage des Tages trifft im Support ein. ‚Unser neues Produktbild für den ergonomischen Stuhl wird in der Google-Suche angezeigt, aber der neue Sprachassistent sagt einfach nur „Ich habe Informationen zu Stühlen gefunden“ und verlinkt auf einen Konkurrenten.‘ Das Problem ist nicht die Sichtbarkeit, sondern die mangelnde Ausspielbarkeit Ihrer Inhalte in der neuen Generation der Suche. KI-Overviews und Assistenten verstehen die Welt zunehmend multimodal – also durch die Kombination von Text, Bild und Sprache.

Für Marketing-Verantwortliche bedeutet das eine fundamentale Verschiebung. Alt-Texte und Bildunterschriften waren lange Zeit ein Randthema der SEO, oft auf Barrierefreiheit reduziert. Heute sind sie die kritische Schnittstelle, über die KI-Systeme wie Google’s Gemini, OpenAI’s GPT-4V oder integrierte Shopping-Assistenten Ihre visuellen Assets verstehen, interpretieren und in sprachliche Antworten übersetzen. Ein unoptimiertes Bild ist wie ein stummer Verkäufer im Laden – es ist da, kann aber nicht überzeugen.

Dieser Artikel zeigt Ihnen konkrete, sofort umsetzbare Strategien, wie Sie Ihre Bilder, Alt-Texte und Captions für die Ära der multimodalen KI optimieren. Sie lernen, wie Sie nicht nur für die klassische Bildersuche ranken, sondern Ihre Inhalte so strukturieren, dass sie von KI-Overviews, Voice-Assistenten und Shopping-Bots direkt genutzt und präsentiert werden können. Wir durchleuchten die psychologischen Mechanismen hinter KI-Interpretationen und geben Ihnen eine klare Schritt-für-Schritt-Anleitung an die Hand.

Das Paradigma der multimodalen Suche verstehen

Die Suche entwickelt sich weg von einer rein textbasierten Indexierung hin zu einem ganzheitlichen Verständnis von Inhalten. Multimodale KI-Modelle, also Systeme, die verschiedene Inputformen (Text, Bild, Audio) gleichzeitig verarbeiten können, sind der Treiber. Laut einem Bericht von Gartner (2024) werden bis 2026 über 30% aller Suchanfragen durch multimodale Interaktionen initiiert oder beantwortet werden. Das bedeutet: Die Suchmaschine sieht Ihre Seite nicht mehr als Ansammlung von Text und separaten Bildern, sondern als ein zusammenhängendes semantisches Geflecht.

In diesem Geflecht übernehmen Bilder eine neue Rolle. Sie sind keine Illustrationen mehr, sondern eigenständige Informationsträger. Ein KI-Assistent, der die Frage ‚Welcher Gartenstuhl ist witterungsbeständig?‘ beantworten soll, scannt nicht nur Produktbeschreibungen nach dem Begriff ‚witterungsbeständig‘. Er analysiert die zugehörigen Bilder: Zeigt das Material Rost? Ist es offenporig? Sieht es nach Kunststoff oder Metall aus? Die Qualität dieser Analyse hängt maßgeblich von den textuellen Ankerpunkten ab – Alt-Text und Caption.

Wie KI-Modelle Bilder und Text verbinden

Modelle wie CLIP (Contrastive Language–Image Pre-training) von OpenAI lernen durch Millionen von Bild-Text-Paaren, gemeinsame Bedeutungen zu erkennen. Sie erstellen eine Art gemeinsamen ‚Raum‘, in dem das Bild eines roten Apfels und der Text ‚roter Apfel‘ nahe beieinander liegen. Ihr Alt-Text ist die Brücke, die Ihr Bild in diesen Raum bringt. Ein generischer Alt-Text wie ‚Obst‘ platziert Ihr Bild in einer unpräzisen, überfüllten Nachbarschaft. Ein spezifischer Text wie ‚Bio Gala Apfel mit glänzender roter Schale auf Holzuntergrund‘ hingegen positioniert es genau dort, wo eine KI nach detaillierten Produktinformationen sucht.

Die Kosten des Stillstands: Eine Rechnung

Was kostet es, wenn Sie diese Entwicklung ignorieren? Nehmen wir an, Ihre Produktseiten erhalten monatlich 10.000 Besuche über die organische Suche. Studien von Moz (2023) deuten darauf hin, dass bis zu 15% des organischen Traffics mittelfristig durch KI-Overviews und direkte Assistenten-Antworten substituiert werden könnten. Bei einem durchschnittlichen Order Value von 100€ und einer Conversion Rate von 2% bedeutet ein Verlust von nur 10% dieses Traffics einen monatlichen Umsatzrückgang von 2.000€. Über fünf Jahre gerechnet sind das 120.000€ – nur für ein einziges mittelgroßes Produktportfolio.

Der Alt-Text ist nicht länger nur eine Beschreibung für Screenreader. Er ist die Instruktion, die wir der KI geben, um unser Bild in ihre Welt der Sprache zu übersetzen.

Alt-Texte neu denken: Von der Beschreibung zur KI-Instruktion

Die klassische Regel für Alt-Texte lautete: ‚Beschreibe präzise, was auf dem Bild zu sehen ist.‘ Diese Regel ist nicht falsch, aber unvollständig. Heute müssen wir sie erweitern zu: ‚Beschreibe präzise, was auf dem Bild zu sehen ist, und gib Kontext, der für eine sprachliche Antwort relevant ist.‘ Der Unterschied ist subtil, aber folgenschwer. Es geht nicht mehr nur um das ‚Was‘, sondern auch um das ‚Warum‘ und ‚Wofür‘ aus Sicht eines fragenden Nutzers.

Ein praktisches Beispiel: Ein Bild auf der Seite eines Handwerksbetriebs zeigt einen Klempner bei der Arbeit. Der klassische Alt-Text: ‚Klempner repariert Wasserhahn in Küche.‘ Der KI-optimierte Alt-Text: ‚Ein zertifizierter Klempner unseres Teams löst mit Spezialwerkzeug ein Leck an einem verchromten Küchenwasserhahn, während der Kunde daneben steht.‘ Der zweite Text enthält Entities (zertifiziert, Spezialwerkzeug, verchromt, Küchenwasserhahn), Handlung (löst Leck) und Kontext (Kunde daneben), die eine KI für verschiedene Fragen nutzbar macht.

Die Anatomie eines KI-optimierten Alt-Textes

Ein effektiver Alt-Text für multimodale Systeme folgt einer klaren Struktur: 1. Subjekt & Handlung: Wer oder was ist im Bild, und was tut es? (z.B. ‚Unsere Fachkraft installiert…‘). 2. Relevante Attribute: Material, Farbe, Größe, Marke, Zustand. 3. Kontext & Umgebung: Wo findet die Handlung statt? (In einem modernen Badezimmer, auf einer Baustelle). 4. Impliziter Nutzen oder Ergebnis: Was wird erreicht? (‚…für eine dauerhafte Abdichtung‘). Vermeiden Sie Floskeln wie ‚Bild von…‘ oder ‚Foto von…‘. Beginnen Sie direkt mit der essentiellen Information.

Häufige Fallstricke und wie man sie umgeht

Der häufigste Fehler ist das Auslassen des Alt-Textes oder die Verwendung von Dateinamen. Fast genauso schädlich ist das Keyword-Stuffing. ‚SEO Berlin Agentur Berlin SEO Online Marketing Berlin‘ hilft keinem System. Ein anderer Fallstrick ist die Redundanz: Wenn die Bildunterschrift bereits ‚Unser Team auf der Jahresfeier 2023‘ lautet, muss der Alt-Text nicht identisch sein. Nutzen Sie ihn, um zu beschreiben, was das Team tut (lacht, steht zusammen, hält Gläser), um zusätzliche semantische Layer hinzuzufügen.

Klassischer Alt-Text (Barrierefreiheit) KI-optimierter Alt-Text (Multimodal) Wirkung auf KI-Interpretation
Frau am Laptop Marketing-Managerin analysiert Echtzeit-Kampagnendaten auf einem Ultrabook im Homeoffice. KI kann das Bild Fragen zu Remote-Arbeit, Marketing-Analyse oder Laptop-Modellen zuordnen.
Glücklicher Kunde Ein älterer Herr lächelt und hält das gerade gelieferte Paket mit unserem Gartenmöbel-Set vor seinem Haus. Liefert Kontext für lokale Lieferung, Zielgruppe und Produktart. Unterstützt lokale SEO.
Team-Meeting Vier Teammitglieder diskutieren mit Stiften an einem Whiteboard voller Flowcharts in einem modernen Meeting-Raum. Ermöglicht Einordnung zu Themen wie Zusammenarbeit, Projektplanung oder Büroausstattung.

Bildunterschriften (Captions): Der oft unterschätzte Verstärker

Während der Alt-Text primär für Maschinen bestimmt ist, ist die Bildunterschrift der sichtbare Begleittext für menschliche Nutzer – der jedoch von KI-Systemen mitgelesen und hoch gewichtet wird. Captions bieten die Chance, den Kontext des Bildes zu erweitern, ohne den Fließtext zu unterbrechen. Sie sind der ideale Ort für spezifische Daten, kurze Handlungsaufforderungen oder die Hervorhebung eines USP, der im Haupttext vielleicht untergeht.

Ein Beispiel aus dem E-Commerce: Unter einem Bild eines Laufschuhs steht im Fließtext eine allgemeine Beschreibung. Die Caption darunter könnte lauten: ‚Modell UltraRun 3: Mit unserem neuen GelDämpfungs-System für Trailläufe über 10km. Jetzt in limitierter Edition erhältlich.‘ Diese Caption fügt spezifische Informationen (Produktname, Technologie, Einsatzgebiet, Verfügbarkeit) hinzu, die eine perfekte Grundlage für eine präzise KI-Antwort bilden.

Eine gute Caption beantwortet die Frage, die ein Nutzer zum Bild haben könnte, bevor er sie stellt. Genau das tut auch ein guter KI-Assistent.

Captions für lokale Unternehmen (GEO)

Für lokale Betriebe sind Captions ein Goldstandard. Sie können standortspezifische Informationen transportieren, die für die lokale Suche entscheidend sind. Statt ‚Unsere neue Filiale‘ schreiben Sie: ‚Unser neues Showroom in der Müllerstraße 5 in Berlin-Mitte: Hier können Sie alle Küchenmodelle in Lebensgröße erleben. Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-18 Uhr.‘ Diese Caption enthält NAP-Daten (Name, Adresse, Phone/Öffnungszeiten als Proxy) und einen Nutzenversprechen – beides starke Signale für lokale KI-Overviews und Sprachsuche wie ‚Wo kann ich in Berlin-Mitte Küchen ansehen?‘.

Die Symbiose von Bild, Alt-Text und umgebendem Content

Die größte Wirkung entfaltet die multimodale Optimierung, wenn Bild, Alt-Text, Caption und der umgebende Text eine kohärente Einheit bilden. Die KI sucht nach dieser Konsistenz, um die Relevanz und Autorität eines Inhalts zu bewerten. Ein Bild eines Hochleistungsmixers, ein detaillierter Alt-Text über das Titan-Messer, eine Caption mit der Drehzahl und ein umgebender Absatz, der die Technologie erklärt, erzählen zusammen eine überzeugende Geschichte.

Was passiert, wenn diese Einheit fehlt? Ein Praxisbeispiel: Ein Online-Shop für Handwerkzeug führte ein neues Bohrhammer-Sortiment ein. Die Produktbilder waren hochwertig, die Beschreibungstexte detailliert. Doch die Alt-Texte blieben alt: ‚Bohrhammer Bild 1‘. Die Conversion blieb hinter den Erwartungen zurück. Nach der Optimierung der Alt-Texte zu ‚Einhell Bohrhammer TE-HD 18-52 im Einsatz beim Durchbruch einer Ziegelwand‘ und der Ergänzung von Captions mit Schlagkraft und Lieferumfang stieg nicht nur der organische Traffic aus der Bildersuche um 65%, sondern die Produkte erschienen auch vermehrt in ‚People also ask‘-Boxen zu spezifischen Bohrhammereigenschaften.

Technische Implementierung: Schema.org und strukturierte Daten

Um KI-Systemen das Parsen noch einfacher zu machen, sollten Sie strukturierte Daten nutzen. Das Schema.org-Vokabular bietet spezifische Typen wie ImageObject, innerhalb dessen Sie caption und representativeOfPage angeben können. Noch wichtiger ist das Einbetten von Bildinformationen in Produkt- (Product) oder Lokalitäts-Schemata (LocalBusiness). Diese maschinenlesbaren Annotations helfen KI-Modellen, die Beziehung zwischen Bild und Entität exakt zu verstehen. Tools wie Google’s Rich Results Test zeigen, ob Ihre Strukturierung korrekt erkannt wird.

Prozessschritt Konkrete Aktion Werkzeug / Hilfsmittel Zeitaufwand pro Bild
1. Audit & Inventur Alle Bilder einer Key-Page identifizieren und aktuellen Status (Alt-Text, Dateiname, Caption) dokumentieren. Screaming Frog SEO Spider, Sitebulb 2-3 Min (pro Seite)
2. Priorisierung Bilder nach Traffic-Potenzial (Hero-Images, Produktbilder, Diagramme) einstufen. Google Search Console (Bild-Traffic), Seitenpriorität 1-2 Min
3. Konzept erstellen Für jede Bildkategorie (Produkt, Team, Infografik) eine Alt-Text/Caption-Vorlage definieren. Interne Richtlinie / Styleguide 15 Min (einmalig)
4. Optimierung durchführen Alt-Texte und Captions gemäß Vorlage schreiben und einpflegen. CMS (WordPress, Shopify), ggf. Bulk-Edit 3-5 Min pro Bild
5. Qualitätskontrolle Stichproben auf Lesbarkeit, Keyword-Unterstützung und Komplettheit prüfen. Manuelle Prüfung, Lighthouse SEO-Audit 1-2 Min pro Stichprobe

Praxis-Checkliste für die sofortige Umsetzung

Morgen früh öffnen Sie Ihr CMS oder Ihre Website-Backend und starten mit dieser einfachen Checkliste. Beginnen Sie mit der wichtigsten Produkt- oder Dienstleistungsseite – nicht mit der gesamten Website.

1. Prüfen Sie die Hero-Images Ihrer Top-5-Seiten: Haben diese zentralen Bilder aussagekräftige, beschreibende Alt-Texte, die den Seiteninhalt unterstützen? Oder heißen sie ‚header-bg.jpg‘?
2. Analysieren Sie Ihre Produktbilder: Gehen Sie zu Ihrer besten Verkaufsschlagerseite. Beschreiben die Alt-Texte Farbe, Material, Nutzungsszenario? Enthalten die Captions einen USP oder eine Call-to-Action?
3. Optimieren Sie eine Infografik: Suchen Sie eine erklärende Grafik oder ein Diagramm. Der Alt-Text sollte nicht ‚Chart 1‘ sein, sondern die Kernaussage zusammenfassen (z.B. ‚Kreisdiagramm: Verteilung des Unternehmensumsatzes 2023 nach Regionen, mit Europa bei 45%‘). Die Caption kann die Quellenangabe oder eine Handlungsempfehlung enthalten.
4. Setzen Sie ein lokales Signal: Wenn Sie ein lokales Geschäft haben, fügen Sie in die Caption eines Bildes Ihrer Filiale oder Ihres Teams die Adresse und die Kern-Öffnungszeiten ein.
5. Testen Sie die Wirkung: Nutzen Sie die Vorschau in der Google Search Console oder Tools wie ‚ALT Text Tester‘, um eine erste Einschätzung zu bekommen.

Messung und Erfolgskontrolle

Wie wissen Sie, dass Ihre Optimierungen wirken? Neben dem Monitoring des direkten Bild-Traffics in der Search Console sollten Sie auf indirekte Signale achten. Erscheinen Ihre Seiten häufiger in Rich Results (z.B. FAQ-Snippets), die oft aus dem Kontext um Bilder generiert werden? Steigt die CTR (Click-Through-Rate) Ihrer Seiten in den Suchergebnissen, weil die Snippet-Vorschauen durch bessere Bildbeschreibungen relevanter wirken? Laut einer Case Study von HubSpot (2023) führte eine umfassende Alt-Text-Optimierung bei einem E-Commerce-Shop nicht nur zu 30% mehr Bild-Traffic, sondern auch zu einer 7%igen Steigerung der organischen Conversion-Rate auf den optimierten Seiten, da die Qualität des gesamten Contents als höher eingestuft wurde.

Ein weiterer Indikator ist die Performance in ‚People also ask‘-Boxen. Diese Fragen werden oft von KI-Systemen generiert und antizipiert. Wenn Ihre optimierten Seiten, die nun klare visuelle Kontexte bieten, für mehr dieser Fragen ranken, ist das ein starkes Zeichen für verbesserte KI-Tauglichkeit. Setzen Sie sich messbare Ziele für das nächste Quartal, zum Beispiel: ‚Alt-Texte für 100 Hauptproduktbilder optimieren‘ oder ‚CTR aus der organischen Suche für die Top-10-Seiten um 5% steigern‘.

Die Zukunft multimodaler Content-Strategie

Die Entwicklung geht hin zu noch engerer Verzahnung. Google’s ‚Multisearch‘ erlaubt es bereits, mit der Kamera eines Objekts zu fotografieren und dazu eine Frage zu stellen (‚Wo kann ich diesen Stuhl kaufen?‘). In Zukunft werden KI-Assistenten wahrscheinlich ganze Szenen analysieren und kontextuelle Ratschläge geben können. Die Grundlage dafür legen Sie heute, indem Sie Ihre visuellen Assets mit reichhaltigen, präzisen und kontextuellen Beschreibungen versehen.

Der nächste logische Schritt nach der Optimierung von Bildern ist die Anpassung Ihrer gesamten Content-Architektur. Wie schreiben Sie Produktbeschreibungen, die nicht nur Menschen, sondern auch KI-gestützte Shopping-Assistenten überzeugen? Wie strukturieren Sie Buyer Guides, damit sie von diesen Assistenten als vertrauenswürdige Quelle extrahiert und empfohlen werden können? Dies sind Fragen, die sich direkt an die hier besprochene Bildoptimierung anschließen. Ein umfassender Ansatz, der Texte, Bilder und strukturierte Daten vereint, ist der sicherste Weg, in der multimodalen Zukunft der Suche sichtbar zu bleiben.

Häufig gestellte Fragen

Warum sind Alt-Texte für KI-Assistenten und Suchmaschinen so wichtig geworden?

Alt-Texte dienen nicht mehr nur der Barrierefreiheit. KI-Systeme wie Google’s Multitask Unified Model (MUM) oder OpenAI’s CLIP nutzen sie als primäre Datenquelle, um Bildinhalte zu verstehen und in sprachbasierte Antworten zu übersetzen. Ein fehlender oder generischer Alt-Text bedeutet, dass Ihre visuellen Assets für diese Systeme unsichtbar sind. Laut einer Studie von Search Engine Journal (2024) können gut beschriebene Bilder die Chancen, in KI-generierten Antworten genannt zu werden, um bis zu 40% erhöhen.

Wie unterscheidet sich ein KI-optimierter Alt-Text von einem klassischen für die Barrierefreiheit?

Ein klassischer Alt-Text für Barrierefreiheit beschreibt präzise, was auf dem Bild zu sehen ist (‚Frau trinkt Kaffee am Tisch‘). Ein KI-optimierter Alt-Text geht weiter: Er beschreibt nicht nur den Inhalt, sondern auch Kontext, Handlung und relevante Attribute, die für eine sprachliche Antwort nützlich sind (‚Eine junge Frau in Homeoffice-Kleidung trinkt morgens einen Cappuccino aus einer keramischen Tasse vor ihrem Laptop, während sie in ein Notizbuch schreibt‘). Dieser Detailgrad hilft KI-Systemen, das Bild in verschiedene narrative Kontexte einzubetten.

Sind Bildunterschriften (Captions) für die SEO überhaupt relevant?

Absolut. Captions sind direkt sichtbarer Text unter einem Bild und werden von KI-Modellen oft als hochwertige, kontextuelle Beschreibung gewertet. Sie ergänzen den Alt-Text und können Handlungsaufforderungen, Produktvorteile oder spezifische Daten enthalten, die im Fließtext nicht vorkommen. Eine Analyse von BrightLocal (2023) zeigt, dass lokal relevante Captions mit NAP-Daten (Name, Adresse, Phone) die lokale Sichtbarkeit in Sprachsuche und KI-Overviews signifikant steigern können.

Wie optimiere ich Produktbilder für KI-gestützte Shopping-Assistenten?

Konzentrieren Sie sich auf attributreichen Alt-Text. Beschreiben Sie Farbe, Material, Größe, Stil und den konkreten Nutzen. Verwenden Sie Captions für Preis, Verfügbarkeit oder USP. Strukturierte Daten (Schema.org/Product) sind essenziell, um KI-Systemen Maschinenlesbarkeit zu bieten. Ein guter Ansatz ist, sich vorzustellen, wie ein Verkäufer im Laden das Produkt beschreiben würde – diese natürliche, detaillierte Sprache nutzen auch KI-Shopping-Assistenten. Tiefere Einblicke bietet unser Guide zur Optimierung von Produktbeschreibungen.

Welche Fehler sollte ich bei der Bildoptimierung für KI unbedingt vermeiden?

Vermeiden Sie Keyword-Stuffing in Alt-Texten (‚blaue-schuhe-herren-schuhe-blau-laufschuhe‘). Lassen Sie Alt-Texte nicht leer oder nutzen Sie generische Beschreibungen wie ‚Bild123.jpg‘. Ignorieren Sie nicht das Dateinamen: ‚DSC_0023.jpg‘ ist wertlos, ‚herren-laufschuhe-ultraboost-blau.jpg‘ ist wertvoll. Unterschätzen Sie nicht die Bildqualität: KI-Modelle analysieren auch die Bildqualität selbst. Verwaiste Bilder ohne umgebenden relevanten Textkontext werden schlechter eingeordnet.

Kann ich mit optimierten Bildern auch für Voice Search ranken?

Ja, indirekt und direkt. Indirekt, weil KI-Assistenten für Voice-Antworten oft auf visuell verstandene Inhalte zurückgreifen, um komplexe Fragen zu beantworten. Direkt, wenn die Sprachsuche bildspezifische Fragen stellt (‚Wie sieht ein ergonomischer Bürostuhl aus?‘). Ein detaillierter Alt-Text, der Material, Form und ergonomische Merkmale beschreibt, liefert die Antwortgrundlage. Die Optimierung für multimodale Suche ist ein Schlüssel für Voice Search Erfolg.

Wie messe ich den Erfolg meiner multimodalen SEO-Strategie?

Traditionelle Metriken wie Bild-Traffic in der Search Console bleiben wichtig. Zusätzlich sollten Sie die Performance in Rich Results und Featured Snippets überwachen, da diese oft Vorläufer für KI-Overviews sind. Tools wie SEMrush oder Ahrefs zeigen, für welche Keywords Ihre Seiten in ‚People also ask‘-Boxen erscheinen – ein Indikator für KI-Relevanz. Beobachten Sie auch die organische CTR: Gut beschriebene Bilder in den Suchergebnissen können die Klickrate steigern.

Reicht es aus, nur neue Bilder zu optimieren, oder muss ich den alten Bestand überarbeiten?

Ein systematisches Überarbeiten des Altbestands ist einer der wertvollsten Hebel. Beginnen Sie mit den hoch-traffigsten Seiten und den Bildern, die Schlüsselprodukte oder Dienstleistungen zeigen. Automatisierungstools wie ImageSEO oder Plugins können bei der Inventarisierung helfen, aber die inhaltliche Anpassung der Alt-Texte und Captions sollte manuell oder halb-automatisiert mit menschlicher Prüfung erfolgen, um Qualität und Kontextrelevanz zu gewährleisten. Die Investition lohnt sich: Alte, gut rankende Bilder erhalten einen neuen KI-gerechten Boost.


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Über den Autor

GordenG

Gorden

AI Search Evangelist

Gorden Wuebbe ist AI Search Evangelist, früher AI-Adopter und Entwickler des GEO Tools. Er hilft Unternehmen, im Zeitalter der KI-getriebenen Entdeckung sichtbar zu werden – damit sie in ChatGPT, Gemini und Perplexity auftauchen (und zitiert werden), nicht nur in klassischen Suchergebnissen. Seine Arbeit verbindet modernes GEO mit technischer SEO, Entity-basierter Content-Strategie und Distribution über Social Channels, um Aufmerksamkeit in qualifizierte Nachfrage zu verwandeln. Gorden steht fürs Umsetzen: Er testet neue Such- und Nutzerverhalten früh, übersetzt Learnings in klare Playbooks und baut Tools, die Teams schneller in die Umsetzung bringen. Du kannst einen pragmatischen Mix aus Strategie und Engineering erwarten – strukturierte Informationsarchitektur, maschinenlesbare Inhalte, Trust-Signale, die KI-Systeme tatsächlich nutzen, und High-Converting Pages, die Leser von „interessant" zu „Call buchen" führen. Wenn er nicht am GEO Tool iteriert, beschäftigt er sich mit Emerging Tech, führt Experimente durch und teilt, was funktioniert (und was nicht) – mit Marketers, Foundern und Entscheidungsträgern. Ehemann. Vater von drei Kindern. Slowmad.

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