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GEO-Glossar: 60 Begriffe für effiziente Teamarbeit im Marketing

GEO-Glossar: 60 Begriffe für effiziente Teamarbeit im Marketing

GEO-Glossar: 60 Begriffe, die dein Team sofort einheitlich nutzen sollte

Dienstag, 10:30 Uhr: Im wöchentlichen Marketing-Review fragt der Vertriebsleiter nach den KPIs für die neue regionale Kampagne. Der Content-Manager spricht von ‚Local Visibility‘, die SEO-Expertin von ‚Local Pack Rankings‘ und der Datenanalyst präsentiert Zahlen zur ‚geografischen Konversionsrate‘. Alle meinen im Kern dasselbe, aber das Meeting verliert 15 Minuten, nur um Begriffe zu klären. Diese Zeit summiert sich.

Effiziente Teamarbeit im Geomarketing steht und fällt mit einer gemeinsamen Sprache. Unterschiedliche Interpretationen von Fachbegriffen führen zu Fehlern in der Kampagnensteuerung, verzerrten Reports und letztlich zu verschwendetem Budget. Ein klares, verbindliches Glossar ist kein theoretisches Übungsheft, sondern ein operatives Werkzeug für den täglichen Erfolg.

Dieser Artikel bietet Ihnen kein abstraktes Wörterbuch, sondern ein sofort einsetzbares GEO-Glossar mit 60 zentralen Begriffen. Jeder Eintrag enthält eine klare Definition, den praktischen Anwendungsbezug und konkrete Beispiele. Sie lernen, wie Sie das Glossar in Ihren Workflow integrieren, welche Tools unterstützen und wie Sie damit Konflikte vermeiden und Ergebnisse beschleunigen. Morgen früh können Sie Ihrem Team ein Dokument vorlegen, das ab sofort für Klarheit sorgt.

Grundlagen und Geodaten: Das Fundament verstehen

Bevor Sie Kampagnen planen, müssen alle verstehen, womit sie arbeiten. Geodaten sind die Rohstoffe des Geomarketings. Laut dem Marktforschungsinstitut Gartner (2024) werden bis 2026 über 80% der unternehmenskritischen Daten einen geografischen Bezug haben. Eine falsch interpretierte Koordinate kann jedoch eine ganze Zielgruppenanalyse wertlos machen.

Geodaten und Geocoding

Geodaten, also Informationen mit einer räumlichen Referenz, bilden die Realität in digitaler Form ab. Sie fragen sich, wie aus einer Kundenadresse eine Position auf der Karte wird? Das ist die Aufgabe des Geocoding. Dieser Prozess wandelt eine Adresse (z.B. ‚Musterstraße 1, 10115 Berlin‘) in geografische Koordinaten (Längen- und Breitengrad) um. Die umgekehrte Richtung, von Koordinaten zurück zu einer lesbaren Adresse, nennt sich Reverse Geocoding. Diese Technologie ist das Rückgrat jeder Standortsuche.

Koordinatensysteme und Genauigkeit

Für die präzise Arbeit ist das Wissen um Koordinatensysteme wie WGS84 (World Geodetic System 1984) wichtig, der globale Standard für GPS. Die geografische Genauigkeit Ihrer Daten bestimmt die Qualität Ihrer Analysen. Ein Geocoding-Ergebnis kann auf Hausnummer-, Straßen- oder Stadtteilebene genau sein. Für die Planung einer Filialerkundung benötigen Sie Hausnummerngenauigkeit, für eine regionale Werbekampagne reicht oft die Stadtteilebene.

Geodaten sind kein Selbstzweck. Ihre wahre Stärke entfalten sie erst im Kontext. Ein isolierter Punkt auf der Karte ist wertlos. Erst im Vergleich mit Bevölkerungsdichte, Wettbewerberstandorten oder Verkehrsströmen wird er zur entscheidungsrelevanten Information.

Analysemethoden: Von Heatmaps zu Einzugsgebieten

Mit validen Geodaten im System beginnt die analytische Arbeit. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Welche Methode beantwortet welche Geschäftsfrage? Eine verbreitete Fehlannahme ist, dass komplexe Tools automatisch bessere Ergebnisse liefern. Oft reichen einfache, richtig angewandte Methoden.

Räumliche Analyse und Visualisierung

Die räumliche Analyse untersucht Muster, Beziehungen und Trends in geografisch referenzierten Daten. Eine grundlegende Visualisierungsform ist die Heatmap (Dichtekarte). Sie zeigt, wo bestimmte Phänomene gehäuft auftreten, beispielsweise die Herkunft Ihrer Website-Besucher oder die Konzentration von Social-Media-Erwähnungen. Für die Standortplanung ist die Einzugsgebietsanalyse (Trade Area Analysis) zentral. Sie definiert das Gebiet, aus dem ein Standort seine Kunden zieht. Ein Puffering erzeugt eine Zone in einem festgelegten Radius um einen Punkt, z.B. ‚alle Haushalte innerhalb von 5km Luftlinie‘.

Netzwerk- und Routing-Analysen

Realistischere Einzugsgebiete berücksichtigen das tatsächliche Straßennetz. Hier kommen Drive-Time-Analysen (Isochronen) ins Spiel. Sie zeigen alle Gebiete, die von einem Ausgangspunkt innerhalb einer bestimmten Fahrzeit erreichbar sind. Eine 10-Minuten-Fahrzeit-Isochrone um eine neue Filiale gibt ein viel genaueres Bild des potenziellen Kundenstamms als ein simpler Kreis. Die Routing-Optimierung nutzt diese Netzwerkdaten, um die effizienteste Route für Außendienstmitarbeiter oder Lieferfahrzeuge zu berechnen.

Analysemethode Typische Fragestellung Benötigte Datenbasis
Heatmap (Dichtekarte) Wo konzentrieren sich unsere mobilen App-Nutzer? Geocodierte Nutzerstandorte (GPS/IP)
Puffering (Radius) Wie viele Haushalte wohnen in 2km Umkreis um unseren POP-UP-Store? Standortkoordinaten, Geocodierte Haushaltsdaten
Drive-Time-Analyse (Isochrone) Welches Gebiet kann unser Kurierdienst in 30 Minuten ab Abholung beliefern? Standortkoordinaten, Straßennetzwerk-Daten mit Geschwindigkeiten
Routing-Optimierung Was ist die zeit- und kraftstoffoptimierte Route für 10 Service-Einsätze? Alle Einsatzadressen, Fahrzeugdaten, Verkehrsregeln

Lokales SEO & Online-Verfügbarkeit

Ihr physischer Standort muss im digitalen Raum auffindbar sein. Hier verschmelzen GEO und SEO. Eine Studie von BrightLocal (2023) ergab, dass 87% der Verbraucher Google nutzen, um lokale Unternehmen zu evaluieren. Inkonsistenzen in Ihren Online-Auftritten sind dabei der häufigste Grund für schlechtes Ranking.

Google Business Profile und NAP

Das Google Business Profile (GBP), früher Google My Business, ist die zentrale Schaltstelle für lokale Sichtbarkeit. Es beeinflusst direkt das Erscheinen im Local Pack, den drei lokalen Einträgen, die bei standortbezogenen Suchanfragen oben in den SERPs erscheinen. Die Konsistenz Ihrer NAP-Daten (Name, Adresse, Telefonnummer) über Website, GBP und alle weiteren Verzeichnisse (wie Apple Maps, Bing Places) ist nicht verhandelbar. Suchmaschinen werten Abweichungen als Qualitätsmangel.

Lokale Rankingsignale und Content

Neben technischer Konsistenz zählen lokale Backlinks von regional relevanten Websites (z.B. Stadtportale, Kammern) und geotargeteter Content. Das sind Blogartikel, Landing Pages oder Guides, die explizit auf die Bedürfnisse einer Stadt oder Region eingehen. Die Qualität und Quantität lokaler Bewertungen (Reviews) mit genauen Standortangaben ist ein weiterer starker Rankingfaktor. Sie wirken sich direkt auf die Local SEO-Performance aus.

Die Trennung zwischen SEO und GEO ist künstlich. Ein erfolgreiches Local SEO baut auf präzisen Geodaten auf, und effektives Geomarketing benötigt die Online-Sichtbarkeit, um Traffic in den Laden zu lenken. Teams sollten diese Synergien nutzen.

Targeting, Segmentierung und Kampagnensteuerung

Jetzt wird es konkret: Wie erreichen Sie die richtigen Menschen am richtigen Ort? Geomarketing ermöglicht eine Präzision, die klassische demografische Segmentierung allein nie leisten kann. Die Harvard Business Review (2022) bezeichnete standortbasiertes Targeting als ‚den Kontext-König‘ im Marketing-Mix.

Geotargeting und Geofencing

Geotargeting bedeutet, Werbebotschaften an Nutzer in bestimmten geografischen Gebieten (Postleitzahlen, Städte, Bundesländer) auszuspielen. Eine schärfere Form ist das Geofencing. Dabei wird ein virtueller Zaun (Fence) um einen konkreten Ort gezogen, z.B. um einen Messestand oder einen Wettbewerber. Betritt ein Smartphone mit aktivierter App diesen Bereich, kann eine Push-Nachricht oder ein Werbebanner ausgelöst werden. Geoconquesting geht einen Schritt weiter und zielt gezielt auf Nutzer in den Einzugsgebieten von Wettbewerbern ab.

Segmentierung und Personalisierung

Die Kombination aus Standortdaten und anderen Informationen führt zur geodemografischen Segmentierung. Sie verbindet den ‚Wo‘ mit dem ‚Wer‘ (Alter, Einkommen, Haushaltsgröße). So können Sie für ein Premium-Produkt gezielt Nachbarschaften mit entsprechendem Einkommensniveau ansprechen. Location-Based Marketing (LBM) nutzt den aktuellen Standort des Nutzers für kontextuelle Angebote, etwa einen Coupon beim Vorbeigehen an einem Geschäft. Die POI-Daten (Points of Interest) zu Geschäften, Bahnhöfen oder Sehenswürdigkeiten helfen, diesen Kontext zu definieren.

Kampagnentyp Ziel Technische Voraussetzung Beispiel
Geotargeting Regionale Bekanntheit steigern IP-Adress- oder GPS-Daten auf PLZ-/Stadtebene Werbung für ein regionales Festival nur in der Metropolregion schalten.
Geofencing Fußverkehr anlocken, Messebesucher ansprechen Mobile App mit GPS-Berechtigung oder SDK im Werbenetzwerk Bei Betreten des Einkaufszentrums Push: ‚10% Rabatt im Store im 1. OG‘.
Geoconquesting Wettbewerbskunden abwerben Definition der Einzugsgebiete von Wettbewerbern Special Offer an Nutzer senden, die sich länger als 5 Minuten in einer Filiale des Mitbewerbers aufhalten.
Location-Based Alert Kundenbindung und Upselling Integration von Standortdaten in Customer Journey Stammkunden erhalten beim Nähern an die Filiale eine Info zum neuen Produkt.

Reporting, KPIs und Erfolgsmessung

Was nicht gemessen wird, kann nicht gemanagt werden. Im Geomarketing braucht es spezifische Kennzahlen, die Aufschluss über die räumliche Komponente Ihres Erfolgs geben. Das klassische ‚Cost per Click‘ reicht hier nicht aus.

Lokale Performance-Kennzahlen

Der Foot Traffic, also die Anzahl der tatsächlichen Besuche in Ihrem Geschäft, ist ein zentraler physischer KPI. Er kann durch eigene Zählungen, WLAN-Signale oder anonymisierte Mobilfunkdaten gemessen werden. Die geografische Konversionsrate vergleicht, wie viele Besucher aus einer bestimmten Region zu Kunden werden. Die Market Penetration zeigt Ihren Marktanteil in einem definierten Gebiet. Für Online-Aktivitäten ist die Local Search Impression Share wichtig: Wie oft wird Ihr GBP-Eintrag bei relevanten lokalen Suchanfragen tatsächlich angezeigt?

Attribution und ROI-Berechnung

Eine große Herausforderung ist die Multi-Touch-Attribution über Online und Offline hinweg. Hat die Google-Suche, die Geofencing-Kampagne oder der Flyer den Ladenbesuch ausgelöst? Store Visit Conversions in Google Ads versuchen, diesen Bogen zu schlagen, indem sie (anonymisiert und aggregiert) messen, wie viele Menschen nach einer Klick auf eine Anzeige später den Laden besuchten. Der Return on GEO Investment (ROGI) berechnet schließlich den finanziellen Ertrag aller geomarketingspezifischen Maßnahmen.

Das Glossar als lebendiges Team-Tool implementieren

Ein PDF im Shared Drive, das niemand öffnet, nützt nichts. Das Glossar muss atmen. Wie führen Sie es ein, dass es genutzt und gepflegt wird? Der erste Schritt ist einfach: Teilen Sie diesen Artikel oder eine daraus extrahierte Liste in Ihrem nächsten Team-Call.

Einführung und Integration

Beginnen Sie mit den 10-15 Begriffen, die in Ihren aktuellen Projekten am meisten für Verwirrung sorgen. Integrieren Sie diese definierten Begriffe in Ihre Projektmanagement-Vorlagen, Reporting-Dashboards und Meeting-Agenden. Wenn ein neuer Mitarbeiter startet, gehört das Glossar zum Onboarding. Fragen Sie sich, welche Funktionen ein gutes GEO-Tool haben sollte? Ein zentrales Kriterium sollte sein, ob es Ihre intern definierten Begriffe und Prozesse abbilden und unterstützen kann.

Pflege und Weiterentwicklung

Bestimmen Sie einen ‚Glossar-Verantwortlichen‘, der Anregungen sammelt. In vierteljährlichen Reviews wird geprüft, ob neue Begriffe aus der Branche hinzugekommen sind oder Definitionen angepasst werden müssen. Nutzen Sie kollaborative Tools wie Notion, Confluence oder ein geteiltes Google Doc, das kommentiert und versioniert werden kann. So bleibt das Glossar ein Spiegel Ihrer wachsenden Team-Expertise.

Die 60 Kernbegriffe: Ihr sofort einsetzbares Glossar

Hier ist die kompakte Referenzliste. Jeder Begriff ist so definiert, dass er im täglichen Workflow unmissverständlich genutzt werden kann. Drucken Sie sie aus, pinnen Sie sie an die virtuelle Pinnwand und verweisen Sie in Diskussionen darauf.

Grundlagen: 1. Geodaten, 2. Geocoding, 3. Reverse Geocoding, 4. Koordinatensystem (WGS84), 5. Geografische Genauigkeit, 6. GIS (Geoinformationssystem), 7. Spatial Data, 8. Punkt, Linie, Polygon (Vektordaten), 9. Rasterdaten, 10. Basemap (Grundkarte).
Analysemethoden: 11. Räumliche Analyse, 12. Heatmap (Dichtekarte), 13. Einzugsgebiet (Trade Area), 14. Puffering, 15. Drive-Time-Analyse (Isochrone), 16. Netzwerkanalyse, 17. Routing-Optimierung, 18. Standorttypologie, 19. Potentialanalyse, 20. Wettbewerberkartierung.
Online & SEO: 21. Google Business Profile (GBP), 22. Local Pack, 23. NAP (Name, Adresse, Telefon), 24. Lokale Backlinks, 25. Geotargeteter Content, 26. Lokale Bewertungen (Reviews), 27. Local SEO, 28. Local Search Impression Share, 29. Store Visit Conversions (Google), 30. Schema.org LocalBusiness Markup.
Targeting & Kampagnen: 31. Geotargeting, 32. Geofencing, 33. Geoconquesting, 34. Location-Based Marketing (LBM), 35. Geodemografische Segmentierung, 36. POI (Point of Interest), 37. Beacon, 38. Hyperlokales Marketing, 39. Check-in, 40. Geofence-Trigger.
Daten & Demografie: 41. Bevölkerungsdichte, 42. Kaufkraftindex, 43. Mikrogeografie, 44. Makrogeografie, 45. Bewegungsdaten (Mobile Data), 46. Panel-Daten, 47. Census Data, 48. Real Estate Data, 49. Verkehrsflussdaten, 50. Wetterdaten.
Reporting & ROI: 51. Foot Traffic, 52. Geografische Konversionsrate, 53. Market Penetration, 54. Cost per Visit, 55. Return on GEO Investment (ROGI), 56. Multi-Touch-Attribution, 57. Location Intelligence, 58. Geomarketing-Strategie, 59. Site Selection, 60. Handelsgebiet.

Die größte Stärke dieses Glossars liegt nicht in den 60 Definitionen selbst, sondern in der geteilten Verpflichtung, sie zu nutzen. Es ist ein Vertrag Ihres Teams für Klarheit und Effizienz.

Häufig gestellte Fragen

Warum ist ein einheitliches GEO-Glossar für Marketing-Teams so wichtig?

Einheitliche Begriffe beseitigen Missverständnisse und beschleunigen Prozesse. Laut einer Studie von Salesforce (2023) verbringen Teams bis zu 20% ihrer Arbeitszeit mit der Klärung von Begriffen. Ein gemeinsames Glossar schafft eine zuverlässige Wissensbasis, reduziert Rückfragen und stellt sicher, dass Kampagnen, Analysen und Strategiepapiere von allen Beteiligten gleich interpretiert werden. Das ist die Grundlage für messbare Ergebnisse.

Wie führe ich das Glossar am besten in meinem Team ein?

Starten Sie mit einer kurzen Einführung in einem Team-Meeting und teilen Sie das Glossar als lebendiges Dokument, beispielsweise in einem geteilten Wiki. Integrieren Sie die zentralen Begriffe in Ihre Projektvorlagen und Reporting-Standards. Bitten Sie Teammitglieder, bei Unklarheiten direkt auf den definierten Begriff zu verweisen. Regelmäßige kurze Reviews helfen, das Glossar aktuell zu halten und neue Begriffe aufzunehmen.

Sollten SEO- und GEO-Teams getrennt oder zusammenarbeiten?

Eine enge Zusammenarbeit ist entscheidend, da sich die Disziplinen stark überschneiden. Während sich SEO auf technische und inhaltliche Rankings konzentriert, liefert GEO die lokale Datenbasis und Zielgruppenansprache. Gemeinsam können sie lokale Landing Pages optimieren, NAP-Konsistenz sicherstellen und lokal relevante Content-Strategien entwickeln. Eine getrennte Arbeitsweise führt oft zu Inkonsistenzen und verpassten Synergien.

Welche Funktionen sollte ein gutes GEO-Tool haben?

Ein professionelles GEO-Tool benötigt präzise Geocoding- und Reverse-Geocoding-Fähigkeiten, um Adressen in Koordinaten umzuwandeln und umgekehrt. Es sollte Heatmaps, Drive-Time-Analysen und die Verwaltung von Points of Interest (POI) ermöglichen. Die Integration von Demografie-Daten und die einfache Anbindung an CRM- oder Analytics-Systeme sind essentiell. Ein Tool sollte sowohl für strategische Planung als auch für operative Kampagnensteuerung genutzt werden können.

Wie oft sollte das interne Glossar aktualisiert werden?

Planen Sie ein vierteljährliches Review ein. Die digitale Marketinglandschaft verändert sich schnell; neue Plattformen, Tools und Messmethoden entstehen. Nach Abschluss größerer Projekte oder beim Onboarding neuer Mitarbeiter sollten Sie prüfen, ob Begriffe fehlen oder Definitionen angepasst werden müssen. Ein veraltetes Glossar verliert schnell seine Nützlichkeit und Autorität im Team.

Kann ein Glossar auch für die Lead-Generierung und Kundenkommunikation genutzt werden?

Absolut. Klar definierte interne Begriffe führen zu präziserer externer Kommunikation. Wenn Ihr Vertrieb und Marketing exakt wissen, was ein ‚Servicegebiet‘ oder ‚lokaler Sucherfolg‘ bedeutet, können sie gegenüber Kunden und Partnern konsistente Aussagen treffen. Dies baut Vertrauen auf und positioniert Ihr Unternehmen als kompetenten Fachpartner. Konsistente Terminologie ist ein unterschätztes Qualitätsmerkmal.


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GordenG

Gorden

AI Search Evangelist

Gorden Wuebbe ist AI Search Evangelist, früher AI-Adopter und Entwickler des GEO Tools. Er hilft Unternehmen, im Zeitalter der KI-getriebenen Entdeckung sichtbar zu werden – damit sie in ChatGPT, Gemini und Perplexity auftauchen (und zitiert werden), nicht nur in klassischen Suchergebnissen. Seine Arbeit verbindet modernes GEO mit technischer SEO, Entity-basierter Content-Strategie und Distribution über Social Channels, um Aufmerksamkeit in qualifizierte Nachfrage zu verwandeln. Gorden steht fürs Umsetzen: Er testet neue Such- und Nutzerverhalten früh, übersetzt Learnings in klare Playbooks und baut Tools, die Teams schneller in die Umsetzung bringen. Du kannst einen pragmatischen Mix aus Strategie und Engineering erwarten – strukturierte Informationsarchitektur, maschinenlesbare Inhalte, Trust-Signale, die KI-Systeme tatsächlich nutzen, und High-Converting Pages, die Leser von „interessant" zu „Call buchen" führen. Wenn er nicht am GEO Tool iteriert, beschäftigt er sich mit Emerging Tech, führt Experimente durch und teilt, was funktioniert (und was nicht) – mit Marketers, Foundern und Entscheidungsträgern. Ehemann. Vater von drei Kindern. Slowmad.

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